Samstag, 25. August 2007
*pust* [...] *hust*, *röchel*
Wow, ist das eingestaubt hier. Sorry, war anderweitig beschäftigt.
Fabians Blog-Eintrag von neulich möchte ich glatt mal aufgreifen.
Wenn mein Jabber-Status (der auch meistens stimmt!) auf Away bzw. N/A steht, dann bin ich nicht da. Manchmal setze ich den den Status auch von Hand auf DnD oder N/A. Auch dann bin ich zwar oft physisch am Rechner aber eben nicht gewillt, mich mental auf leichte Konversation einzustellen. Meistens arbeite ich irgend etwas. :)
Wenn mein Status also nicht auf Online steht, dann steht es jedem frei, mir dennoch Nachrichten zukommen zu lassen. Ob ich gleich oder später darauf antworte, hängt aber maßgeblich vom Inhalt ab. Auf ein »hi« ohne weiteren Content werde ich in der Regel 3 Stunden später nicht mehr antworten. Auch wenn ich beschäftigt bin, unterbreche ich meine Arbeit normal frühestens für eine Antwort auf die Nachricht nach dem »hi«. Und wer einen komplexen oder wichtigen Sachverhalt zu sagen hat, der ist in der Regel sowieso mit E-Mail oder gar Bugtracker besser bedient, denn nur da sind die Sachen eine gewisse Zeit später immer noch da.
Das jetzt nicht akut auf einen oder wenige Fälle bezogen, ich denke viele könnten sich angesprochen fühlen. Es ist eher eine allgemeine Feststellung, dass sich Leute offenbar wenig Gedanken machen, wie das auf mich wirkt, wenn ich zurück an den Rechner komme und 10 mal »hi« ohne weiteren Inhalt vorfinde.
Samstag, 7. April 2007
Ich hatte vor einiger Zeit den Tipp erhalten, dass man mit »Disconnected IMAP« (oder auch »Cached-IMAP« genannt) bei KMail das Verhalten hin bekommt, das ich so lange gesucht habe: IMAP aber ein Cache, der mir erlaubt, zumindest die neuesten X Mails jederzeit schnell und ohne Netzverbindung verfügbar zu haben.
Gehört, getan, habe ich mein IMAP-Konto erstmal mit einem Rotations-script ausgestattet (alle Mails älter als 1 Monat wandert in eine andere Mailbox) und das was noch da geblieben ist dann per »Disconnected IMAP« eingerichtet. Erst einmal klang das alles recht gut, die Mailbox war extrem schnell da, man kann ständig jede Mailbox öffnen, auch wenn grade eine andere abgeholt wird.
Die erste Ernüchterung kam sehr schnell: Das Abrufen der Mailbox dauerte etwa 20 Mal so lange wie vorher. Jeder Ordner für sich dauerte fast so lange wie sonst der komplette Baum. Das liegt daran, dass KMail nicht nur nach neuen Mails schaut sondern auch lokale Änderungen (gelesen, ...) hochladen muss.
Ich habe als automatisches, periodisches Abholen eingestellt, sodass ich immer alle Mails sehe. Da man auch während des Abholens andere Ordner schon lesen kann, ist das kein Problem.
Was aber etwas störend war: KMail bzw. der ganze Rechner geriet etwas in Stocken, wenn der IMAP-Abruf-Vorgang lief. Erst fiel das gar nicht sonderlich auf, dann aber immer öfter (man erkennt irgendwann den Zusammenhang ;) ). Als ich bemerkt habe, dass man während des Abrufens keine Mail mehr vernünftig verfassen kann (das Fenster war oft für ~10 Sekunden reaktionslos), habe ich den Entschluss gefasst, wieder zurück auf normales IMAP zu stellen.
Da meine Mailbox jetzt sowieso relativ klein ist, geht auch da das Abrufen sehr flott.
Fazit: Disconnected-IMAP ist eine schöne Idee, funktioniert auch prinzipiell ganz gut, muss aber noch deutlich besser auf Nebenläufigkeit optimiert werden.
Donnerstag, 22. März 2007
Eben bei Spiegel-Online entdeckt: Weg frei für Rollstuhlfahrer.
Der Artikel beginnt mit dem, was wir beim letzten LUG-Vortrag über OpenStreetMap gelernt haben und macht dann einen heiklen Bruch, indem darauf verwiesen wird, dass das ganze auf Microsoft-PDAs und Microsoft- oder Google-Karten aufbauen soll. Das Programm, dessen Website ich auf die Schnelle nicht finden konnte, soll angeblich umsonst angeboten werden.
Sollte es sich letztlich um freie Software handeln, dann gäbe es endlich einen Ansatz von freier Navigation, das fehlt bisher noch.
Nur, in Ihrer Übereifrigkeit scheinen diese Herrschaften Informatiker übersehen zu haben, dass es mit OpenStreetMap eine Karten-Basis gibt, die sich eigentlich hervorragend eignet um dieses Projekt darauf zu stützen. Vielleicht sollte man denen das sagen? ;-)
Auch würde mich interessieren, ob dieses Programm dann auch einen Brief von Google bekommt, dass man deren Karten bitte nicht verwenden mag.
Donnerstag, 15. März 2007
OpenHBCI heißt heute AqBanking und unterstützt sicheres Onlinebanking über HBCI unter allen mir wichtigen Betriebssystemen.
Leider war es bis dato nicht möglich, Volksbank-Karten "VR-NetWorld"-Karten damit zu benutzen, da der Hersteller die Spezifikationen streng unter Verschluß hielt.
Seit Ende letzten Jahres verteilt die Volksbank neue Karten mit einem "SECCOS"-Chip. Dafür gibt es Spezifikationen. Allerdings ist der Hersteller nicht gewillt, diese allgemein zugänglich zu machen oder eine Lizenz für Programmierer springen zu lassen.
Kostenpunkt: ~120 Euro
Martin Preuss (AqBanking-Chef) hat angekündigt, dass er das gerne implementieren mag, er aber als nicht-Volksbank-Kunde nicht gewillt ist, diesen Betrag der Community zu spendieren. Klar. :)
Auf der Aqbanking-devel-Mailingliste haben sich mittlerweile ein paar Leute gefunden, die sich an der Finanzierung der Specs beteiligen möchten. Mich eingeschlossen.
Ich rufe hiermit dazu auf, dass die Leute, die auch ein Volksbank-Konto mittels freier Software nutzen möchten, sich mit einer kleinen Spende beteiligen!
Kontodaten gibt's auf aqbanking.de.
UPDATE 2007-12-10: ich nehme diesen Aufruf zurück. Eine Begründung gibt's hier.
Mittwoch, 14. Februar 2007
Samstag, 10. Februar 2007
In einem hier nicht näher zu nennenden Web-Forum bin ich grade auf diesen Artikel gestoßen.
Suche managed Server
ca. 150 GB Webspace
linux-Confix
unlimidet Domains oder Accound einschaltbar
Unlimidet Subdomains
Traffic inklusive
unlimidet E-Mail-Postfächer
unlimidet MySQL DB
alles was Mann für Hosting braucht vor installiert. (Php,Mysql,usw.)
unkompliziert über 3. Namen (Ausländische) Domain registrierbar.
unter unlimidet verstehe ich auch genügend !!!
bis zu. 100 €
Samstag, 20. Januar 2007
Ja, Hanno sammelt grade Spam um statistische Analysen machen zu können damit unser Keks-Spamfilter besser optimiert werden kann.
Spammer finden dort viele neue Adressen.
[Kommentare sind hier deaktiviert, Feedback ggf. bei Hanno]
Montag, 4. Dezember 2006
Ein dickes ROTFL hat diese Mail grade verursacht. Die war so schlecht, da hat noch nichtmal der Spamfilter verstanden um was es geht.
Lieb Klient von Pfosten Bank,
Wegen der Interessen, für die Sicherheit und die Vollständigkeit des Pfostens bank Konto haben wir diese Warnmeldung herausgegeben. Sie ist zu unserer Aufmerksamkeit gekommen, daß dein Pfosten bank konto-Informationen
als Teil unseres Fortfahrens aktualisiert werden muß Verpflichtung, zum deines Kontos zu schützen
und zu den Fall des Betrugs auf unserer Web site verringern Wenn du könntest Minuten 5-10
aus deinem on-line heraus bitte nehmen Erfahrung und Update deine persönlichen Aufzeichnungen, damit du nicht in läufst
any zukünftige Probleme mit dem on-line-Service.
Once, das du aktualisiert hast deine Kontoaufzeichnungen, dein on-line-Konto Service ist nicht das unterbrochene
und fährt fort als Normal.
Um begonnen zu erhalten, die Verbindung bitte unten klicken:
http://www.postbank.de/signon?LOB=CONS&screenid =
Dieses allen Bankkunden Anweisung ist geschickt worden und ist zu follow.
obligatorisch
We Blick zum Fortfahren nachschicken, dir ausgezeichneten Service zur Verfügung zu stellen.
Thank du,
post Plc
Montag, 27. November 2006
Als Kritiker von zentralisierten Diensten und sowieso Freund und Verfechter von freiem Datenfluss kann ich natürlich die verbreiteten, proprietären Instant-Messaging-Netzwerke wie ICQ, AIM oder noch schlimmer MSN-Messenger gar nicht gut heißen.
Diese IM-Protokolle gehen alle über einen zentralen Server (ja, ich weiß dass da Cluster stehen), der von jeweils einer Firma betrieben wird und alle Nachrichten die man schickt, können von dieser Firma gelesen und gespeichert werden. Technisch. AOL nimmt sich eben dieses Recht auch in den Nutzungsbedingungen explizit heraus.
Aber zum Glück hat die Free-Software-Gemeinde hier einen guten Gegenvorschlag eingebracht und mit Jabber steht ein System zur Verfügung, das genau diese Krankheit nicht hat. Es ist genau so organisiert wie E-Mail, man hat eine ID in der nicht nur ein Name sondern auch eine Domain enthalten ist und jeder kann (wenn er will) einen Jabber-Server installieren. Es stehen dazu verschiedene freie Varianten zur Verfügung.
Vorteil: Jabber ist sicher. Im Gegensatz zu den meisten anderen IM-Diensten wird bei Jabber (sofern man die Option setzt) alles SSL-gesichert übertragen. Und Jabber ist dezentral. Ich entscheide, wer meine Nachrichten sehen kann. Ich entscheide, wer meine Kontaktliste sieht. Und keiner kann die Liste der Kontakte meiner Kontakte erstellen, solange er nur einen Server einsehen kann, noch nichtmal ich selbst.
Nachteil: Leider ist die Masse der User noch der Meinung, nur was alle haben kann was taugen. ICQ ist einfach "etabliert".
Zum Glück wachsen jetzt nicht, wie vor ein paar Jahren, noch mehr neue Ausgeburten von eigenständigen, proprietären IM-Protokollen. Dennoch gibt es neue Messenger. Und zwar nach Google-Talk nun auch GMX- und web.de-Messenger. Und alle drei bauen auf Jabber auf. Man sieht es nicht an deren Werbung. Aber man kann die Messenger-Funktion mit einem ganz normalen Jabber-Client benutzen.
Also, wenn jetzt alle, die Google-Mail, web.de oder GMX nutzen als Instant-Messenger auch noch Jabber nutzen (Hint: GAIM kann auch noch ICQ zusätzlich), dann wird die Welt wieder ein bisschen besser. Einfach E-Mail-Adresse als Jabber-ID benutzen. Dann kann man mit mir (auch E-Mail-Adresse und Jabber-ID gleich) chatten, ohne dass ich irgendwo bei einer Firma einen zentralen Account brauche.
Kleiner Hinweis am Rande: GMX bietet leider keine Transports zu ICQ und anderen Netzwerken, obwohl das technisch natürlich geht. Unser Jabber-Server hat sowas. :) Zudem muss man zumindest bei PSI die Option "Passwort unverschlüsselt übertragen" aktivieren, was mich nicht grade gefreut hat. Wenigstens funktioniert eine SSL-Verbindung.
Montag, 3. Juli 2006
Seit 1. Juli hat Kabel-BW mal wieder neue Preise.
Für Bestandskunden gelten die bisherigen Preise, man kann aber wechseln, solange man in einen nicht billigeren Tarif wechselt.
In meinem Fall habe ich jetzt von 1000/128 auf 2000/200 für den gleichen Preis umgestellt.
Die Vertragslaufzeit fängt zwar nochmal von vorne an, aber da es bisher nur 2 Monate waren, stört das nicht weiter. :)
Ach ja: Da ich beim Vertragsschluss auf eine Hardware-Zugabe verzichtet habe, bekomme ich jetzt eine kostenlose Kabel-Digital-Box. Bin gespannt, laut Website bekomme ich die erst ab 4000 KBit, aber der Hotline-Mitarbeiter hat mir gesagt ich bekomme die auch bei 2000. :)
[2006-07-18: Kommentare für diesen Artikel deaktiviert, da viel Trackback-Spam]
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