Freitag, 28. Juli 2006
yetzt hat mich grade netterweise an das da erinnert.
Danke. Und Bitte. Gern geschehen. :)
Donnerstag, 27. Juli 2006
Wir erinnern uns: Damals, als Matrix im Jahr 2000 in die Kinos kam war der Film nicht schlecht. Ein bisschen Science-Fiction, ein gutes Thema, halbwegs nachvollziehbare Story und eine gesunde Mischung aus Action, Computertricks und Show des filmtechnisch Machbaren. Und das Ende war nicht ganz abschließend und ließ Luft.
Kurz danach kam, was kommen musste: Es kamen Teil 2 und 3 und einer war schlechter als der andere. Es gab eigentlich nurnoch CGI-Effekte, es gab nur noch Action, die aus Teil 1 bekannten High-Speed-Kamera-Effekte mussten den halben Film auffüllen und so weiter.
Warum ich diese ollen Kamellen ausgrabe: Ich war heute in "Fluch der Karibik 2". Auch hier war der erste Teil gut. Zwar auch irgendwie voll sinnlosen Computereffekten aber auch mit vielen coolen Sprüchen und ner halbwegs verständlichen Story. Der Rest ist analog zu der Entwicklung der Matrix-Nachfolger.
Einzig: Keira Knightley ist mehr zu sehen und wurde noch mehr auf sympathische Piratenbraut getrimmt. :)
Montag, 17. Juli 2006
Leserfrage: Welche Anwendungsbereiche eignen sich derzeit noch nicht für den Einsatz von MySQL?
Marten Mickos: Alle Bereiche, in denen Sie eine schwerfällige und kompliziert zu konfigurierende Datenbank benötigen, die dazu noch einen Haufen Geld kostet. Quelle: Interview auf ProLinux.
Mittwoch, 12. Juli 2006
Eine Kolumne in der ZEIT beschreibt IMHO ganz treffend, was ich an diesem Fußball-Trubel doch letztlich erstaunlich gut fand: Die BILD wurde ziemlich verarscht.
Ein Auszug:
Vor allem aber war die Distanz zum inneren Kreis der Mannschaft noch nie so groß - keiner petzte, telefonierte "heiße" Insiderstorys durch oder betätigte sich als Kolumnisten-Einflüsterer. Es gelang niemanden aufzuwiegeln. Bild erfuhr nichts. So sehr von außen, so wenig exklusiv, so machtlos war das Blatt bei keinem vergleichbaren Ereignis.
An dieser Stelle möchte ich mal anmerken, dass es hier mehr oder weniger einem Menschen gelungen ist, dieses immer wieder beschworene Gesetz, man müsse sich mit der Presse gut stellen um beliebt zu sein, außer Kraft zu setzen. Wenn man ehrlich, freundlich und halbwegs stumm bleibt, gibt es keine Angriffspunkte und wenn man dann auch noch gute Arbeit abliefert, findet nicht einmal die BILD-Zeitung was zu Schreiben.
Schön anzusehen, wie sich eine so mächtige Zeitung zum Affen macht. :)
Inspiration und ZEIT-Artikel via BildBLOG.
Dienstag, 11. Juli 2006
Seit einiger Zeit betreibe ich einen IPv6-Block auf unserem Server, zusammen mit ein paar Subnetzen zu meinen Rechnern zu Hause. Alle Verbindungen sind momentan leider per 6-in-4-Tunnel realisiert, da keiner meiner Verbidungs-Provider IPv6 anbietet.
Seit ein paar Tagen nun funktionierte meine Verbindung nur noch ein bisschen, genauer gesagt konnte ich keine Verbindungen von schokokeks.org zu einem per Tunnel angebundenen Rechner aufbauen. Die Verbindung mit dem Tunnel nach außen sowie die Kommunikation verschiedener Tunnel untereinander war unberührt, aber vom Server weg ging es nicht.
Die einzige mit bekannte Änderung des Setups war das upgrade von kernel 2.6.14-irgendwas auf 2.6.17.4-grsec.
Ich habe jetzt mit Bastians Hilfe das Setup so umgestellt, dass ich keine Adressen mehr für die Tunnel-devices benutze und die routing-Tabelle direkt in das device selbst hineinroutet. Wusste garnicht dass das möglich ist, aber es funktioniert und das genannte Problem ist behoben.
Montag, 3. Juli 2006
Seit 1. Juli hat Kabel-BW mal wieder neue Preise.
Für Bestandskunden gelten die bisherigen Preise, man kann aber wechseln, solange man in einen nicht billigeren Tarif wechselt.
In meinem Fall habe ich jetzt von 1000/128 auf 2000/200 für den gleichen Preis umgestellt.
Die Vertragslaufzeit fängt zwar nochmal von vorne an, aber da es bisher nur 2 Monate waren, stört das nicht weiter. :)
Ach ja: Da ich beim Vertragsschluss auf eine Hardware-Zugabe verzichtet habe, bekomme ich jetzt eine kostenlose Kabel-Digital-Box. Bin gespannt, laut Website bekomme ich die erst ab 4000 KBit, aber der Hotline-Mitarbeiter hat mir gesagt ich bekomme die auch bei 2000. :)
[2006-07-18: Kommentare für diesen Artikel deaktiviert, da viel Trackback-Spam]
Sonntag, 2. Juli 2006
Für ein System, das kein Netzwerk und nur kontrollierten physischen Zugriff hat, brauche ich ein Setup, das passwortlos arbeitet. Der User will das so und ich sehe bei den Rahmenbedingungen auch keinen Sinn in einem Passwort.
Also prinzipiell kann ich mit »passwd -d [user]« das Passwort löschen. Das klappt dann für den Login und auch für sudo. Mit »echo '[user]:' | chpasswd --md5« kann man das Passwort auch auf einen leeren String setzen, dann muss der User zwar noch ein Passwort eingeben, kann aber einfach Enter drücken.
Problem aber: Die KDE-Bildschirmsperre lässt sich mit leeren Passwort nicht beenden.
Da es sich um Kubuntu handelt, wollte ich das auf der Kubuntu-de-Liste ansprechen, in der Hoffnung, dass das Problem bekannt ist und es vielleicht einen Workaround gibt.
Ok, nach einigen Flamereien ("Wenn du ein Linux ohne Passwörter willst, nimm einfach Windows") habe ich das gesteckt und auf der gentoo-Liste nachgefragt. Eine wirkliche Lösung war auch nicht dabei, aber ein Denkanstoß. Zusammen mit dem KDE-Bugtracker bin ich darauf gestoßen, dass man »kcheckpass« SetUID root setzen muss. Normale Passwörter kann er auch so überprüfen, leere Passwörter allerdings nicht.
Bei Ubuntu war zudem noch das PAM-Modul pam_unix mit dem Parameter »nullok_secure« ausgestattet, sodass leere Passwörter nur von sicheren ttys (eingetrag in /etc/securetty) erlaubt werden. Das muss natürlich auch raus, da der X-Desktop kein sicheres tty ist. Ich habe einfach »nullok« stattdessen eingesetzt.
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