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Bernd Wurst
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Donnerstag, 7. April 2005GEZ noch?
Jaja, die lieben ?ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind schon niedlich. So rein gesetzlich hat man den Auftrag, ein Rundfunkprogramm zu schaffen, das nicht getrieben von Kommerz und Werbewirksamkeit ist und die Interessen von Randgruppen bedient.
Prinzipiell bin ich nicht gegen dieses Modell, wenn man sich anschaut, was kommerzielle Fernsehanstalten abliefern, da kommt zwar ein wirklich gutes abendliches Comedy- und Sitcom-Programm (z.B. "Mein Leben und ich", "Genial daneben", "Schillerstra?e", "TV Total"), dann kommen wirklich glaubw?rdige Reportagesendungen (k?nnte man z.T. auch "Mitheul-Sendungen" nennen, "Explosiv", "Taff", "Stern TV") und die Quiz-Show von G?nther Jauch ist Quotentechnisch ungeschlagen. Ein bisschen Wissenschaft kommt mit "Galileo" und "Welt der Wunder" ebenfalls. Vom Sport (vor allem Fussball und Formel 1) bekommt man auch alles mit. Aber wie weit es mit der Bildungs- und Kulturversorgung her ist, ist schon fraglich. Hintergrundinformationen zum Tr?nendr?senprogramm fehlen oft ganz. Bild-Zeitung l?sst gr??en. Gegen?ber stehen die ?fentlich rechtlichen Anstalten mit einem v?llig anderen Programm. Der Einfachkeit halber beziehe ich mich hier auf das Programm, mit dem ich aufgewachsen bin, ARD, ZDF und S?dwest-3. ARD hat die besten Nachrichten ("Tagesschau" und "Tagesthemen") ?berhaupt, noch heute. ZDF hat die beste Unterhaltungs-Show ("Wetten, dass..?") des deutschen Fernsehens. Die schw?belnden Reporter in der Landesschau um kurz vor 20 Uhr auf SW3 sind Sympathietr?ger und verbinden geschickt Information mit Lokalbindung. Die Info-Sendungen "Marktinfo - Infomarkt" (SW3) sowie "WISO" (ZDF) bleiben mir irgendwie als sehr kompetent in Erinnerung. Dass WISO eine recht umfangreiche und hochwertige Reiche von Software-Artikeln und B?chern herausbringt, spricht auch daf?r. Joachim Bublaths "Knoff Hoff" habe ich als Kinde sehr gerne geschaut, das wr Aktionsfernsehen. Sogar die Soaps ("Verbotene Liebe", "Marienhof", neuzeitlich auch "Berlin, Berlin") k?nnen sich recht gut an den privaten Fernsehsendern messen. Was will ich sagen? Ja, ich mag das ?ffentlich-rechtliche Fernsehen, denn wenn mal in den "normalen" Programmen nichts sinnvolles kommt, bin ich schon ?fters auf SW3 bei einer Reportage ?ber das Leben der s?dafrikanischen Sonstwasfliege h?ngen geblieben. Das ist Information. Ok, was will ich wirklich sagen? Am Samstag, 2. April 2005 war ich so ver?rgert ?ber das deutsche Fernsehen wie schon langenicht mehr. Das ist der Tag an dem "PISA - Der L?ndertest" sowie alle anderen Sendungen die irgendwo liefen, abgebroch wurden um ?ber den Tod des Papstes zu berichten. Eine Berichterstattung ist toll. Eine Berichterstattung ist sinnvoll. Eine Berichterstattung. Nicht zehn. Dass Nachtichtensender wie Phoenix und N24 dar?ber berichten ist ihr Job, voll in Ordnung. Privatsender d?rfen eigentlich machen was sie wollen, wenn die das f?r sinnvoll halten, bitte. Pro7 hat ?brigens weiter normales Programm gemacht, ganz gro?es Lob und Dankesch?n. Was mich entsetzt hat sind die ?ffentlich-rechtlichen Anstalten. ARD hatte ein Programm das ich anschauen wollte, das war besonders bitter. ZDF hatte Volksmusik im Angebot und SW3 etwas zur Fernsehgeschichte. Diese beiden interessierten mich an dem Abend nicht pers?nlich, sind aber im Zuge der ?ffentlich-rechtlichen Fernsehlandschaft wichtig. So, kaum geht man mal aufs Klo und kommt wieder, kommt auch den genannten 3 Sendern *das selbe*. Nicht mal nur eine Breichterstattung ?ber das gleiche Ereignis, nein, auch noch das selbe Bildmaterial mit lediglich andersfarbigem Rahmen. Da frage ich mich wirklich, wem das irgendetwas bringt. Jeder deutsche Rundfunk-Empf?nger zahlt seine Geb?hren und kann daf?r mindestens 3 ?ffentlich-rechtliche Fernsehkan?le empfangen. n?mlich ARD, ZDF und sein lokales Regionalprogramm. Meistens sogar mehrere, wenn man Kabelfernsehen oder per Satellit empf?ngt. So, jetzt ist es sogar IMHO v?llig legitim, wenn sich diese Programme paarweise (!) Programm teilen, so z.B. kommt die Tagesschau um 20 Uhr in ARD und im Regionalprogramm. Das Morgenmagazin kommt auf ARD und ZDF, solche F?lle sind ok, denn erstens will da kaum einer was anderes schauen, zum anderen gibt es trotzdem noch ein anderes Programm und die Kooperation spart denen wirklich Aufwand und Geld. Aber es kann nicht angehen, dass alle Sender ihr laufendes Programm abbrechen und die selbe Sondersendung senden. Erstens ist das technisch unn?tig, eine kurze Einblendung, dass $ein_auserw?hltes_programm das sendet w?rde reichen, zum anderen hat man es echt schwer, wenn man den Papst nicht toll findet und irgendwie leidet. Man wird gradezu gedr?ngt oder besser gen?tigt, diesen medialen Ausverkauf des Todes mitzumachen oder man wird aggressiv. Im speziellen geht es hier ja auch darum, dass diese Berichte keinen journalistischen Wert haben. Es interessiert keinen, was jetzt in den K?pfen der Menschen vorgeht, die heroisch auf dem Peetersplatz stehen. Es interessiert nicht, ob der Reporter jedes Zucken der Vorh?nge als geheimes Zeichen interpretiert. Es interessiert einfach nicht. 1 Minute reicht, um das Faktum kurz einzublenden und zu erw?hnen. Man kann von mir aus auch eine Sondersendung machen, die einige interessante Details ?ber das Leben des Verstorbenen zusamenfassen. Kann man machen, aber nicht das laufende Programm auf allen Sendern hart abbrechen. Sogar einen Tag danach war alle Nase lang die frierende Nase des Rom-Korrespondenten in der Kamera und er durfte wieder sagen, dass es eigentlich nichts neues gibt. Sowas nennt sich dann Sondersendung um verschiebt das Abendprogram um 20 Minuten. Liebe GEZ, jetzt w?rde ich erstmal keinen weiteren Schwerverbrecher-Werbespot senden, erstmal intern etwas besser abstimmen. Dass da irgendwas ganz ganz heftig schief l?uft, merkt man unter anderem daran, dass ARD und ZDF zurzeit einen wahren Boom des Doppelberichtens bestreiten: Charles' Hochzeit: ZDF verzichtet auf Live-?bertragung und Rainier-Beisetzung: ARD und ZDF streiten erneut um Live-?bertragung". Meine Fresse, ist schon schlimm sowas. Leute, das Privatfernsehen berichtet schon lang und breit ?ber Messen-Ereignisse, beschr?nkt euch etwas mehr auf Fernsehen auf h?herem Niveau. Mir ist jedenfalls die Lust auf ?ffentlich-rechtliches Fernsehen vergangen, ich zahle meine Geb?hren zwar weiter, das liegt aber zum gr??ten Teil am weiterhin interessanten Wissenschafts-Programm von SW3 und am Radiosender SWR3. Das rechtfertigt zwar nicht die H?he der Geb?hren aber dennoch das Prinzip. Gute Besserung. ;-)
Geschrieben von Bernd
in allgemeine Verblödung, Gesellschaft
um
13:03
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Rund um den Papst
Eigentlich wollte ich gleich nach den ersten gro?en Meldungen um den Papsttod einen Artikel dr?ber schreiben. Dann erschien mir das aber irgendwie bl?dsinnig, denn es berichtet ja eh schon jeder dr?ber.
Warum dann jetzt? Es gab viele kontroverse Diskussionen dar?ber ob man sich jetzt freuen soll dass der Papst als ?ffentlicher Vertreter der konservativen katholischen Kirche gestorben ist, ob man trauert weil er vielleicht doch viel "gutes" getan hat oder ob es einem am Allerwertesten vorbeigehen sollte. However, ich habe mich bisher damit besch?ftigt, im Stillen ein paar Dinge aus den Berichten zu lernen und denke, ich kann nun einigerma?en ohne in ein Extremum zu verfallen das zusammentragen. Ok, ein paar Fakten: Johannes Paul II. war der erste nicht-italienische Papst seit ?ber 500 Jahren. Er war jetzt 26 Jahre im Amt und ist daher f?r die heutige Generation "der Papst", da die meisten keinen anderen erlebt haben. Ein Vergleich dessen, was dieser Papst jetzt besser oder schlechter gemacht hat als seine Vorg?nger ist daher irgendwie nicht ganz einfach. F?r die Polen kann ich gut verstehen, dass die jetzt ganz gl?cklich ?ber einen gro?en Medienrummel sind, immerhin ist Polen jetzt nicht die Vorzeige-Katholiken-Hochburg. Zum Kampf um die Sichtweise ob man jetzt gl?cklich sein soll dass der Papst gestorben ist oder eben doch nicht, teile ich im Ansatz Martin's Meinung, dass man so nicht reden sollte. Ich vermeide zu sagen, dass man das nicht "darf", denn reden zu verbieten ist ein anderer Quatsch. Tats?chlich bin ich sicherlich der letzte, der jetzt um den Papst im speziellen trauert, denn ich bin weder gl?ubig, noch katholisch oder sonstwie von ?hnlichen Hirngespinsten eingenommen. Ich habe da augenscheinlich eine ?hnlich wissenschaftlich orientierte Meinung zu dem Thema wie sie Martin auf seiner Website recht deutlich formuliert (nicht alles trifft auf mich zu, aber die Grundtendenz zur Religion schon). Nun zu Lars' Ansicht: Papst Johannes Paul II ist zu seinem Paps zur?ckgekehrt und hinterl?sst eine Stange grauenhafter Erinnerungen: Hetze gegen Verh?tung, ungez?gelte Homophobie, Verleumdung Abtreibung und Frauenrechten. Hat Ex-Papst Karol Wojtyla wirklich diese Verbrechen begangen? Ich denke nicht, denn genau die selben Vorg?nge, Ansichten und Meinungen gab es in der katholischen Kirche wohl eindeutig schon vorher. Genauer: Wenn ich daran denke, wie ich die katholische Kirche definieren w?rde, k?me mir ausser den genannten nicht wirklich viel in den Sinn. Ich finde, es ist in der Gesellschaft wie in der Politik auch, man braucht alle beteiligten Positionen um ein vern?nftiges Ergebnis zu bekommen. W?ren in Deutschland die Gr?nen alleine an die Macht gekommen, dann w?rden wir jetzt vielleicht alle in Bastr?cken und alten Kartoffels?cken gekleidet kiffend in der Ecke sitzen und als gro?e geistige Einheit so regieren, dass irgendwie schon alle durchkommen. Arbeiten w?rde dann nur wer will. Das ist zwar meiner Meinung nach realit?tsfremd, aber dennoch irgendwie notwendig um der starken konservativen etwas Ausgleich zu geben. So ist es halt auch andersrum, w?rde die katholische Kirche nicht ab und zu diesen ?berdrehten Schwachsinn von sich geben, w?rde das die Welt etwas mehr in eine andere Richtung lenken. Schauen wir nach China. Da ist die katholische Kirche der Regimegegner. Ist das schlimm? Ich finde nicht, eigentlich ist dort jeder Regimegegner sinnvoll. Zudem ist due Kirche (jede Kirche) zu einem Teil auch an Hilfsma?nahmen und sozialer Betreuung beteiligt. W?rde ich auch nicht einfach untern Teppich kehren. Meiner Meinung nach br?uchte man dazu jetzt keine Kirche, das kann man auch einfacher haben. ;-) Dennoch, die Kirche wird weiter existieren, solange es gl?ubige Menschen gibt. Auch wenn ich nicht dazugeh?re, kann ich doch keinen so rechten Hass auf diese Leute entwickeln, denn alles in allem finde ich das eher n?tzlich f?r die Gesellschaft. Und einen Glauben zu unterdr?cken oder zu kriminalisieren ist de facto eine Unterdr?ckung von Gedanken und Ansichten, dass das nicht gut ist, wissen wir ja. Solange es Leute gibt, die so denken, kann man das nicht unterdr?cken. Man sollte nur etwas st?rker separieren, denn z.B. finde ich es ein Unding, dass in deutschen Schulen zwar Kopft?cher verboten werden, im Gegenzug aber Kruzifixe aufgeh?ngt werden. Geht's noch? Religi?se Symbole weg! Weit weg von den Stellen, an denen Sch?ler zum Aufenthalt verpflichtet werden! Es kann nicht angehen, dass man Leute die einfach nur ihrem (oder gar keinem) Glaube nachgehen wollen zum Christentum zwingt und sich sp?ter ?ber religi?s bedingte Anschl?ge aufregt. Leben und leben lassen, ist nicht grade neu der Spruch. Religionsunterricht in deutschen Schulen sollte auch schon lange durch einen allgemeinen Ethik-Unterricht ersetzt werden. Abschaffen w?rde ich ihn nicht, da er Kindern unterbewusst etwas bringt. Ein Lernen losgel?st von einem festen Lehrplan ist wichtig und sinnvoll, soziale Kompetenz kommt in der Schule viel zu kurz, m?sste dort nebenbei vermittel werden. Ohne das mit Religion gleichzusetzen. Momentan hat leider die Kirche bei uns den Stellenwert des Ruhepols. Wenn sich jemand irgendwohin zur?ckziehen will, kann er in die Kirche gehen, eine ?hnliche Einrichtung gibt es von staatlicher Stelle nicht. Daf?r ist die Kirche zust?ndig. Ist ok, auch daf?r br?uchte man IMHO allerdings ebenfalls keine Kirche, das k?nnte man einfacher haben. Nochmal: Der Papst ist definitiv nicht "schuld" an dem zahlreichen Bl?dsinn, den seine Kirche macht. Er k?nnte sich da garnicht anders verhalten. W?re er vom Typus anders, w?re er nie zum Papst gew?hlt worden. W?rde er sich nach seiner Wahl anders verhalten, w?re er vermutlich nicht lange im Amt. Was willst du tun, in einem Staat, der bis Oberkante Unterlippe gef?llt ist mit streng-gl?ubigen Katholiken? :) Heute kam dazu auf Spiegel online ein Interview mit Uta Ranke-Heinemann, Tochter des ehemaligen Bundespr?sidenten Gustav Heinemann und weltweit erste Professorin f?r katholische Theologie. Dort wird hemmunslos ?ber das Grundsatzpoblem der kathoischen Religion hergezogen. Wohlgemerkt von einer Professorin f?r katholische Theologie. ;-) Ausz?ge: Ranke-Heinemann: Nachdem ich mich 26 Jahre ?ber diesen Papst ge?rgert habe, habe ich mich bei seinem Tod mit ihm vers?hnt. Ich habe unter seinem Pontifikat zwar den Glauben verloren und meine, dass das Christentum weithin ein Irrtum ist - nicht jedoch die christliche Jenseitshoffnung. Alles in allem w?rde ich sagen, der Tod des Papstes ber?hrt mich nicht mehr als der Tod jedes anderen Menschen. Mit einem Unterschied: Ich finde es albern, kurzsichtig und irgendwie pubert?r wenn man sich jetzt freut dass der Papst gestorben ist. Daher f?hle ich eine gewisse Art von Mitgef?hl f?r den "schw?cheren", auf den alle einhacken. Es sind nicht alle, aber die aggressivsten. Was mich aggressiv macht ist da eher die Berichterstattung dr?ber. Habe ich jetzt in einem eigenen Artikel niedergeschrieben. Kundenbindung ? la Telekom
Ein interessanter Kommentar im Heise-Forum (ja, sowas gibt's manchmal wirklich!) l?sst sich ?ber die Arbeitsbedingungen bei T-Online aus. Hier um etwas Redundanz zu erzeugen eine Kopie des Beitrags von dosi99:
Erfahrungsbericht aus einem T-Online-Callcenter Mittwoch, 6. April 2005OpenOffice 2.0beta auf deutsch unter Gentoo
Nachdem jetzt etwa 2000 Versuche, das aktuelle OpenOffice zu kompilieren bei mir fehlgeschlagen sind (hab ich schonmal erw?hnt, dass Java ein Dreck ist?) habe ich mich dazu entschlossen, nun doch das gegebene deutschsprachige Binary zu nutzen. Damit das alles korrekt von statten geht, habe ich daf?r ein ebuild geschrieben.
Here it is: openoffice-bin-de-1.9.79.ebuild. Freitag, 1. April 2005DeNIC wird nicht neue .net-Registry
Ja, die deutsche Domain-Registrierungs-Stelle ist nach dem Bewertungsverfahren der Firma Telcordia nur auf dem vorletzten Platz gelandet. Dass dabei vielleicht irgendwie nicht alles ganz so fair zuging wie es sein sollte, zeigt die Tatsache, dass der DeNIC unter anderem als ma?gebliches Manko angekreidet wurde, dass sie angeblich eine selbst entwickelte Datenbanksoftware verwendet. Tats?chlich werde jedoch ein kommerzielles Produkt eines weltweit f?hrenden Anbieters benutzt, was auch in der Bewerbung ausf?hrlich dargestellt worden sei. (Frei nach Golem)
Golem zitiert ebenfalls Sabine Dolderer aus dem DeNIC-Vorstand zu dem Thema: "Es ist nicht unsere Absicht, in kleinliche Erbsenz?hlerei zu verfallen, aber es sieht so aus, als w?re der Bewertungsbericht unter gro?em Zeitdruck entstanden, was auf Kosten der Qualit?t ging. Gerade weil alle Bewerber, wie Telcordia selbst einr?umt, sehr eng beieinander lagen und alle f?hig sind, .net zu verwalten, sind solche handwerklichen Fehler problematisch, da sie die wahre Leistungsf?higkeit falsch wiedergeben" Klar, es reicht ja etwas in die Bewertung einfliessen zu lassen, es auch richtig recherchieren ist was anderes. :-( However, was mich pers?nlich viel mehr st?rt, ist dass die Entscheidung aller Vorraussicht nach wieder zu Gunsten von VeriSign f?llt, die auch schon bisher die .net (und .com, bis 2002 auch .org) Domains verwaltet. Mit VeriSign verbindet mich eine tiefe Antipathie, denn sowohl als ?bergro?e Registry als auch als root-DNS-Server-Betreiber als auch im Bereich der SSL-CAs hat VeriSign jeweils fast Monopol-Charakter und das ist IMO zuviel des Guten. Grade in dem Bereich ist es besonders heikel, da VeriSign de facto einen gro?en Teil von ICANN ausmacht und "zuf?llig" eine Firma die Neuvergabe entscheidet, die VeriSign nahe steht. Zudem noch wird Telcordia zu relevantem Teil aus R?stungs-Geldern der USA finanziert, daher war schon irgendwie abzusehen, dass die .net-Registry den nordamerikanischen Kontinent nicht verlassen wird. Schade, dass sich Verschw?rungstheorien immer wieder best?tigen. Weiterer Artikel dar?ber bei Heise Heise legt dann auch gleich noch nach mit einem Artikel der uns erkl?rt, warum die Geb?hren f?r ICANN-Domains (erstmal insbesondere .net) jetzt angehoben werden m?ssen. Ach. Und das alles nur damit VeriSign nicht pleite geht. Drecksverein. Sorry. Kleines Beispiel was ein ?berm?chtiges VeriSign machen kann: SiteFinder, eine Wildcard f?r .com-Domains. D.h. jede Domain ist per DNS aufl?sbar und verweist auf eine Werbeseite von VeriSign. Man kann nicht mehr am DNS erkennen ob eine Domain existiert oder nicht. Zum Gl?ck wurde der Dienst gleich wieder abgeschaltet.
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